















HipHop Essay
Im Herbst 2009 musste ich mich im Rahmen meines Masterstudiums an der FH-Vorarlberg für ein Thema meiner Abschlussarbeit entscheiden. Zunächst sollte es ein experimentelles Musikvideo für einen Track der HipHoper Blumentopf werden, da die Jungs vom Topf im Sommer 2010 ein neues Album heraus bringen und ich mich wieder mal in einem Musikvideo austoben wollte. Dies gestaltete sich zunächst etwas schwierig, da für meine Masterarbeit ein weitreichenderes Projekt, als lediglich die Erstellung eines Musikvideos (wie ich es ja schon im Rahmen meines Bachelor-Abschlusses getan habe), nötig gewesen wäre. Als dann auch noch einige vertragliche Stolpersteine von Seiten der neuen Plattenfirma von Blumentopf in den Weg gelegt wurden und der bürokratische Akt rund um das Video kein Ende zu nehmen schien, entschloss ich mich, das Projekt in eine andere Richtung zu drehen und das “Musikvideomachen” erst mal sein zu lassen.
Bereits während der Konzeption für das Musikvideo für Blumentopf kam mir die Idee eines Essayfilms rund um die Thematik HipHop. Ähnlich wie im Musikvideo, in welchem ich musikalische Formen und Stilelemente in filmische, bewegte Bilder, im Sinne des Intermedialitätsgedanken, übertragen wollte, so wollte ich dies nun innerhalb des Filmessays bewerkstelligen.
Im Filmessay - ich spiele mit dem Gedanken ihm den Titel “Dein Leben ist Musik, ich mach den Film dazu”, in Anlehnung an “Le Smou” einem Track der fantastischen Vier, zu verpassen - wird es eben darum gehen, den Lifestyle, die Attitude, den Flow und den Rhyme im HipHop in filmische Bilder zu übersetzen, ihn spürbar zu machen.
Innerhalb des Essayfilms werden einige Leute, welche mit der Materie HipHop, mit den Grundelementen - Rap, DJing, Breakdance und Graffiti … - zu tun haben, zu Wort kommen. In den Interviews geht es inhaltlich um den HipHop Gedanken an sich - was sich dahinter verbirgt, die Lebenseinstellung etc. Als auch um eine wirtschaftliche Frage: Ob man vom HipHop in Österreich/Deutschland leben kann, bzw. in wie weit HipHop von der Wirtschaft als Marketing-Verkaufsinstrument adaptiert und verwendet wird.
Für Interviews und Shootings war ich bereits in Linz, Wien, Graz, Dornbirn und Berlin unterwegs. Ich darf mich bereits einiger bekannter Leute aus dem Bereich des HipHip erfreuen, welche mich beim Essay unterstützen und auch darin vorkommen, wie zum Beispiel die österreichischen HipHop-Legenden von Texta, das Producerteam Beathoavenz aus Berlin (welche unter anderem “Mein Block” für Sido produziert haben), die Breakdance-Weltmeister der Prodigyy-Crew, die Wiener HipHoper von Deine Mutter Records … Auf jeden Fall hier mal ein fettes Dankeschön an all die Leute, die beim Film mitmachen, mich unterstützen und mir bei der Produktion zur Seite stehen! Thumbs Up!
Das fertige Produkt sollte Ende Juli, Anfang August online veröffentlicht werden. Bis dahin warten noch einige Drehs und eine Vielzahl an Stunden in der Postproduktion auf mich … Heute gehts erstmal wieder nach Wien, ins ORF-Funkhaus. Die Jungs des auf FM4 stattfindenden HipHop-Formates Tribe Vibes haben sich bereit erklärt, mir ein Interview zu geben und sich von mir während der Sendung filmen zu lassen …
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oppi
June 4, 2010 / 1:29 pm
na ich bin mal gspannt,klingt echt nach einem spannendem projekt. greetz aus da schwiiz.
Free tattoo designs
June 12, 2010 / 1:22 pm
Very interesting post. Keep writing dude !!
MixMike
June 20, 2010 / 12:21 pm
Das sieht ja nach ner Menge unterschiedlicher Aufnahmen aus! Bin auch schon richtig gespannt auf das Endresultat. Keep up rocking!!
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